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Geschichte der Rebschule

Die Geschichte der Rebschule Auer geht zurueck bis in die 50-er Jahre. Die folgende Tabelle gibt Auskunft ueber die wichtigsten Eckdaten und Meilensteine der Rebschulgeschichte.

 

50-er Jahre


Gesamtmelioration im Unterklettgau und Güterzusammenlegung

Stickelbau

Es besteht grosser lokaler und regionaler Bedarf  der sogenannten "Amerikaner" , der
veredelten Reben.
Durch das Veredeln der Reben wird Ertragssicherheit angestrebt.

1949/50

Gründung Rebschule durch Gerhard Auer in Trasadingen

1953

Übernahme des Betriebes Kaltbrunner und Produktion in Hallau

Unterlagen: 3309, 161-49, 5C, 8B, 5BB
Hauptsorte Blauburgunder
neu: Klonen-Vermehrung
Klone EFA, 1, 10, 2-10, Bk5, S
blühsichere Klone, kompakt

 60-er Jahre 


Mit dem Beginn der Hochkonjunktur wird auf Drahtbau umgestellt und zeitgleich tritt eine
vermehrte Mechanisierungin Kraft. Intensive Bodenbearbeitung und Düngung hat Fäulnis (Botrytis)
als Folge. Es wird Ertragssicherheit angestrebt.

Die Anzuchtmethoden werden weiterentwickelt  um die Anwuchs-Prozente zu steigernund die
Produktionskosten zu senken.
Das Absatzgebiet dehnt sich auf die ganze Schweiz aus und der Export nach Deutschland ist möglich.

1964     

Beginn eigene Klonenselektion

1968

erste Vermehrung der lockerbeerigen Auer-Klone                   

70-er Jahre


Ausdehnung Rebfläche
Mechanisierung
Rebberg-Traktoren
keine wirksamen Botryticide
Nachfrage nach lockerbeerigen Blauburgunderklonen
Qualitätsbezahlung Oechslegrad

 

ab 1970

Topfreben-Anzuchtmethode im Folientunnel mit Bodenheizung

1975

Neubau Arbeitsraum / Treibhäuser und Kühlraum

Versuchsanlagen: Klone/Unterlagen

Verbesserung der Selektion "Mariafeld"
Auer-Klone: A.68.13.49 / 13.50 / 15.22
FAW: 2/45, MI, MII, MIII, M1-17

Labortests: Virusfreie Klone + Unterlagen mit höherer Leistung 
und Qualität
Blühfestigkeit, höhere Zuckerleistung

80-er Jahre


Begrünung
Ausdehnung R x S Fläche
SH: R x S von 30 auf 90 ha

1982

 Grossernte (Fäulnis)

1985
1987     

Winterfrost, welcher eine vorgezogene Erneuerung zur Folge hat

1989

Grossernte

Folienrebschule = Standard Anzucht

Rebschulflächen in Schlatt TG

Mechanisierung / Rationalisierung

1981

Neubau Kühlraum + Halle

Mauke nach Frost

neu: 125AA und R x S Auerklone

1986

1.1 Mio. Veredlungen
grosse Verbreitung der Blb. A-Klone

Wallis = wichtigstes Absatzgebiet

Sortimentserweiterung (z.B. Chardonnay)

1988     

Betriebsübernahme Martin Auer

 

 

90-er Jahre

Wirtschaftskrise, Arbeitslosigkeit

Mengenbegrenzung
Weinqualität steigend
Oekologie, IP, VINATURA
Bioweinbau
interspezifische Rebsorten

massiver Nachfragerückgang
zunehmende Sortenvielfalt (z.B. Regent)
Erneuerungsrate nur 1-2% (= 50 Jahre?)

1993      

Kurzarbeit 

ab 1993: Zweites Standbein: Blendmaschine Prototyp               

1995

Neubau Folientreibhaus

1996

1. Serienproduktion UBM

1997

internationaler Auftritt UBM, "Preis Innovation"

1998

Mechanisierung erneuert

1999

UBM-Absatz Uebersee

 

 

2000 bis

heute

Die 3. Serie der Unterlagen-Blend-Maschine wird produziert und verfuegt neu ueber die VITIPLANT Zertifizierung

1. Vermehrung von CH Basismaterial
Containerreben, höhere Wertschöpfung


Serviceangebot:
Pflanzmaschine seit 1998

Johanniter: Sortenschutz CH
Trendsorten: Sauvignon blanc, Gamaret, Garanoir, Diolinoir, Carminoir, Dornfelder, Zweigelt, Färbersorten


Flexibilität - Kundenwünsche erfüllen

 

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